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Forelle (Salmo trutta)

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Forelle (Salmo trutta)

Mit der Forelle (Salmo trutta) ist die Atlantische Forelle gemeint, die viele aus den Bächen in Deutschland kennen. Die genaue Systematik dieser Art ist aber durchaus nicht so einfach, wie man zunächst denkt. Man unterscheidet die Formen "Meerforelle", "Seeforelle" und "Bachforelle", welche nach aktuellem Stand jedoch zu ein und dieselbe Art gezählt werden und untrerschiedliche Lebensweisen haben (s.u.).

Forellen sind länglich gestreckt und etwas gedrungen. Familienmerkmal ist eine kleine Fettflosse, die sich auf dem Rücken zwischen Rückenflosse und Schwanzflosse befindet und bei der Forelle am Rand oft leicht rötlich ist. Die "Bachforelle" (Foto) bildet mit zunehmendem Alter an den Seiten schwarze und rote Punkte aus, welche weißlich umrandet sind. Ältere und größere Tiere können darüber hinaus noch einen gelblichen Schimmer ausbilden.

Die "Meerforelle" hat eine silbrige Färbung mit kleinen schwarzen Punkten und die rötlichen Punkte gehen deutlich zurück. Meerforellen können sehr groß werden und sich sehr von der auf dem Foto abgebildeten "Bachforelle" unterscheiden. Ein sichere Unterscheidungsmerkmal ist jedoch der erhöhte Strontium-Gehalt in den Schuppen, da Meerforelle wie der Name schon sagt zeitweise im Meer leben und dieses Element dort in höheren Konzentrationen vorhanden ist.

"Bachforellen" werden in der Regel nur 25 bis 50 cm lang, während "See- und Meerforellen" bis zu 140cm lang und 50kg schewr werden können.

Verbreitung

Die Forelle kommt mit ihren unterschiedlichen Formen von der Nordsee bis in die Alpen vor und ist sehr verbreitet.

Ökologie

Die ökologischen Ansprüche der Atlantischen Forelle sind sehr breit. Es bilden sich dei Formen "Meer-", "See-" und "Bachforelle aus. Während Bach- und Seeforelle mehr oder weniger stationär ind Bächen und Seen vorkommen, ist die Meerforelle ein Wanderfisch, der zeitweise im Meer lebt und zum Laichen in die Flüsse kommt - ähnlich wie der Lachs.

Die Bachforelle kann in kleinen Bächen bis fast in den Quellbereich leben und prägt den Begriff der Oberen- und Unteren Forellenregion als Flussabschnitt, da sie dort sehr typisch ist. In den Seen lebt die Seeforelle, wobei aufgrund des fehlenden genetischen Austausches mit anderen Systemen in jedem See Populationen mit eigener genetsicher Ausstattung entstehen konnten. Bei der Meerforelle wandern junge Tiere ins Meer und leben dort mehrere Jahre (meistens 2-3 Jahre) in Küstennähe, um zum erwachsenene Tier heranzuwachsen.

Die Meerforelle kann große Strecken zurücklegen. Man hat beispielsweise mittels Markierungen belegt, dass Tiere aus der Mosel bis in Fjorde von Mittelnorwegen gewandert sind.

Aufgrund der verschiedenen Formen ist es schwierig genau den Zyklus beschreiben und es gibt auch Austausch zwischen den verschiedenen Formen Bachforelle und Meerforelle. Zusammenfassend kann man sagen, dass Forellen ihre Eier im Kieslückensystem in strömenden Bereichen ablegen, auch Seeforellen suchen i.d.R. den Bereich von Zuflüssen in den See auf. Die Fortpflanzung findet bei uns in den Wintermonaten statt, also Oktober bis Januar/Februar. Frisch geschlüpfte Fische ernähren sich zunächst von ihgrem Dottersack und bleiben im geschützten Kieslückensystem. Später beginnen Sie kleine Insekten und sonstige Wirbellose zu fressen. Adulte Tiere gehen auch dazu über Fische zu fressen.

 

 

Gefährdung

Die Forelle ist bei uns nicht gefährdet.

Lebensraum

Ein breites Spektrum von Seen über Flüssen, bis zum Meer.

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Kenndaten

Ordnung Salmoniformes
Familie Salmonidae
Art Forelle
Wiss. Salmo trutta
Autor Linnaeus, 1758
Rote Liste D -
Häufigkeit häufig
Länge bis 140 cm
Fauna heimisch

Auftreten im Jahr

J F M A M J J A S O N D

Höhenverbreitung

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Süßwasserfische in Deutschland


Online: http://www.deutschlands-natur.de/tierarten/suesswasserfische/forelle/
Datum: 28.05.2017
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