Kein Treffer
Braune Mosaikjungfer (Aeshna grandis)

© Alle Rechte vorbehalten. Interesse an dem Foto?

Braune Mosaikjungfer (Aeshna grandis)

Die Braune Mosaikjungfer erreicht Flügelspannweiten von 9,5 bis 10,5 Zentimetern und bleibt damit nur etwas kleiner als die Blaugrüne Mosaikjungfer (Aeshna cyanea) und die Große Königslibelle (Anax imperator). Der gesamte Körper der Braunen Mosaikjungfer besitzt einen braunen Grundton und, beim Männchen, eine blaue Zeichnung. Männchen haben außerdem blau schimmernde Augen und sind im vergleich mit den Weibchen am oberen Abdomen tailliert.

Im Gegensatz zu der farblich ähnlichen Keilfleck-Mosaikjungfer (Aeshna isoceles) mit glasklaren Flügeln sind bei ihr auch die Flügel braun gefärbt. Letztere trägt zudem auf der Rückenseite des zweiten Abdomenabschnittes eine keilförmige Zeichnung.

Verbreitung

Die Braune Mosaikjungfer ist in ganz Deutschland verbreitet. Sie ist jedoch vorwiegend auf die tieferen Lagen, in den großen Flusstälern, in den östlichen Mittelgebirgen und im Alpenvorland anzutreffen. In den zentralen und westlichen Mittelgebirgen fehlt sie oft.

Ökologie

Die Braune Mosaikjungfer ist in den Monaten Juli bis September an Teichen und Seen anzutreffen. Die Männchen fliegen oft sehr weite Strecken ohne Flügelschlag im Gleitflug über die Wasseroberfläche sowie entlang des Ufers und setzen sich gelegentlich kurz in Bodennähe auf Zweige ab.

Die Paarung der Tiere beginnt am Wasser und wird auf Zweigen in Bodennähe am Ufer beendet. Die Weibchen stechen ihre Eier in schwimmende und abgestorbene Pflanzenteile auf dem Wasser oder kurz unter der Wasseroberfläche ein.

Die Eier werden relativ spät gelegt und überwintern als solche, die Larven schlüpfen erst im darauf folgenden Jahr. Die Larvalentwicklung dauert zwei bis drei Jahre. Die Larven sind relativ träge und verbringen die meiste Zeit verborgen in Wasserpflanzen.

Die Braune Mosaikjungfer gilt als eher anspruchslose Libelle, die an vielen Gewässern vorkommt, sofern sie eine Unterwasser- oder Schwimmblattvegetation aufweist.

Gefährdung

Die Braune Mosaikjungfer ist aktuell nicht gefährdet.

Lebensraum

Die Braune Mosaikjungfer (Aeshna grandis) besiedelt vor allem größere stehende mit gut ausgeprägter Unterwasser- oder Schwimmblattvegetation, seltener auch langsam fließende Gewässer.

Lebensräume in denen die Art vorkommt

Die Texte dieses Artikels basieren in Teilen auf dem Wikipedia-Artikel aus der freien Enzyklopädie Wikipedia und stehen unter der Doppellizenz GNU-Lizenz für freie Dokumentation und Creative Commons CC-BY-SA 3.0 Unported (Kurzfassung). In der Wikipedia ist eine Liste der Autoren verfügbar. Die Fotos dieser Webseite sind darin nicht eingeschlossen und unterliegen dem vollen Urheberrecht!

()

Schnellzugriff

Kenndaten

Ordnung Odonata
Familie Aeshnidae
Art Braune Mosaikjungfer
Wiss. Aeshna grandis
Autor (Linnaeus, 1758)
Rote Liste D V
Häufigkeit mittel
Länge bis 8 cm
Spannweite 6 - 10 cm

Auftreten im Jahr

J F M A M J J A S O N D

Höhenverbreitung

Info Bundesländer

Download Artenliste

Libellen in Deutschland


Online: http://www.deutschlands-natur.de/tierarten/libellen/braune-mosaikjungfer/
Datum: 17.11.2017
© 2017 Deutschlands Natur. Alle Rechte vorbehalten.